Der Hamburger Hafen

Der Hamburger Hafen als Attraktion

Von der Nordseite der Elbe, also den Landungsbrücken, dem Fischmarkt oder dem Altonaer Balkon aus, zeigt der Hafen seine schöne, mitunter überweltigende Seite. Die großen Terminals (also dort, wo Container verladen werden) leuchten in der Nacht, riesige Schiffe möchten bestaunt werden und das Auge genießt die Weite des Blicks, den man nur in wenigen Großstädten hat.

Auch die Sonnenuntergänge sind großartig. Klar, das ist mitunter sehr kitschig, aber die Farben, mit denen die tiefstehende Sonne den Hafen erleuchtet, sind ebenso schön wir überraschend. Hier ein Bild, dass im Sommer unmittelbar vor dem Sonnuntergang entstand. Der weiße Rumpf des Schiffes wird von der Sonne kupferfarben.

Schiff im Dock 11 bei Sonnenuntergang
Schiff im Dock 11 bei Sonnenuntergang, Bildinfo: 2.000 * 3.000 Px, 300 dpi, August 2006

Nebel im Hamburger Hafen

Ganz anders zeigt sich der Hafen bei Nebel. Prinzipiell ist Nebel selten in Hamburg, aber es kommt eben doch vor, insbesondere im Winter an der Elbe. Dann hört man den Hafen mehr als dass man ihn sieht und langsam tauchen die Schiffe aus dem Nebel aus. Oder sie fahren einfach vorbei und man sieht sie gar nicht, sondern hört nur den röhrenden Diesel.

Die Rickmer Rickmers im Nebel.
Die Rickmer Rickmers im Nebel. Bildinfo: 3.000 * 2.000 px, 300 dpi, Oktober 2007

Die Docks von Blohm + Voss

Die Docks von Blohm + Voss gehören zum Hafen seit ich denken kann. Früher einfach nur schwarz sind sie heute oft Werbeträger für alles mögliche. Die Docks 10 und 11, die dem Fischmarkt gegenüber liegen, bieten auch heute ein beinduruckender Anblick. Die Werft kann man übrigens besichtigen. Infos auf den Seiten von Blohm + Voss, Stand April 2018.

Blohm-+ Voss Dock 10 im Mondlicht
Blohm + Voss Dock 10 im Mondlicht

 

Elbabwärts nach Hause

Die Liebe zur Elbe

Die Hamburger lieben die Elbe. Der breute Strom fließt durch die Stadt und bietet nicht nur ein großartiges Hafenpanorama, sondern auch Strände (u.a. in Övelgönne) und gute Wander- und radfahrmöglichkeiten (Vom Fischmarkt bis nach Rissen).

Und es gibt die Möglichkeit, mit der Fähre über die Elbe zu fahren. Die meisten Fähren können mit einem normalen HVV-Ticket genutzt werden, es ist also ein günstiges Vergnügen. Für Touristen empfhele ich die Hamburg-Card, in der das HVV-Ticket schon enthalten ist.

Die Fähre 62

Ich bin eine zeitlang gerne mit der Fähre 62 nach der Arbeit nach Hause gefahren. Es ist nicht unbedingt der schnellste Weg, aber mit Sicherheit der schönste. Die Linine 62 schippert von den Landungsbrücken elbabbwärts vorbei am Fischmarkt und dem Dockland über Övelgönne bis nach Finkenwerder, das auf der anderen Seite der Elbe liegt. Übrigens: auch die Fähre 73 ist eine Fahrt wert. Dazu später mehr.

Die Fahrten bieten einen tolllen Blick auf beide Elbufer: Im Süden den Hafen mit den Docks von Blohm + Voss (heute ThyssenKrupp Marine Systems) und die Containerterminals, im Norden der Fischmarkt, das Cruise-Center Altona und der Strand von Övelgönne.